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Wirtschaft brummt – „Es boomt in Raunheim“

VON RÜDIGER KOSLOWSKI

Die Wirtschaft in der Stadt brummt offensichtlich. Die Gewerbetreibenden klagen nicht, die Gewerbesteuereinnahmen steigen, hieß es beim Unternehmerabend der Stadt. Doch im alten Ortskern gibt es etwas, das noch fehlt.

 
Foto: Rüdiger Koslowski

Gewerbetreibende und Mitarbeiter von Firmen kamen zum Unternehmerabend in den Bürgersaal.

 

RAUNHEIM. 

Horst Bleidner vom Fachdienst Liegenschaften und Wirtschaftsförderung begrüßt die Gäste am Eingang des Bürgersaals, leger gekleidet in Jeans und Karo-Hemd. Zum Unternehmerabend der Stadt hatte der Verwaltungsmitarbeiter 180 Menschen eingeladen. 70 kamen zu der Veranstaltung, mit der die Stadt die Wirtschaft ankurbeln möchte.

Warum betreibt die Stadt einen solchen Aufwand? Fachdienstleiter Manfred Albat: „Das ist nicht ganz uneigennützig. Die Stadt möchte Gewerbesteuereinnahmen erzielen“, sagt er.


Rekordeinnahme von 14 Millionen Euro

Die Stadt rechnet für das Jahr 2017 mit einer Rekordeinnahme bei der Gewerbesteuer in Höhe von 14 Millionen Euro, erklärte Bürgermeister Thomas Jühe gegenüber dem Echo.


Denn mit dem Unternehmerabend haben die anwesenden Vertreter der Firmen Gelegenheit, Netzwerke zu bilden. Die Vernetzung sei das klassische Thema der Wirtschaftsförderung, so Albat. Die Firmen kommen ins Gespräch und bauen Geschäftsbeziehungen auf. Ein Beispiel: Ein Blumenladen profitiert von Neuansiedlungen, sorgt für die grüne Dekoration in den neuen Büroräumen.

Die Stadt unterstützt zudem Vermieter und Projektentwicklung bei der Suche nach Mietern. Die Stadt erhält Suchanfragen von Firmen nach potenziellen Gewerbeflächen. Wenn der Stadt Informationen über leerstehenden Immobilien vorliegen, reicht sie diese weiter.

In allen Branchen positiv

„Die Gewerbesteuer hat sich in den vergangenen beiden Jahren positiv entwickelt“, sagt Albat. „Es boomt in Raunheim“, sagt denn auch Bürgermeister Thomas Jühe und spricht von einem „aufsteigenden Raunheim“. Die Gewerbesteuereinnahme sei der objektivste Parameter über die reale Einnahmesituation, die derzeit über alle Unternehmensbranchen hinweg positiv sei.

Das liege an der gesamtwirtschaftlichen Lage aber auch an den Neuansiedlungen. Aufträge durch neue Ansiedlungen schlagen sich bei den ortsansässigen Handwerksbetrieben nieder. Mit den neuen Firmen steigt die Zahl der Beschäftigten, was sich auf die Gastronomie auswirkt.

Gewerbevereinsvorsitzender Dieter Kissel räumt ein, dass in seinem Verein die ganz großen Gewerbesteuerzahler nicht vertreten sind. Er vernimmt aber auch keine Klagen.

Klagen sind auch dem Echo bei Gesprächen mit Unternehmen nicht zu Ohren gekommen. „Raunheim ist ein guter Standort“, sagt Marcel Geist, Inhaber der Allgemeinen Finanzentwicklung. Die Lage und die Entwicklung der Infrastruktur seien hervorragend. Die Stimmung unter den Unternehmern sei positiv, stellt der 39-Jährige fest.

„Die Auftragslage ist gut“, versichert auch Volker Schultheis von der am Gewerbegebiet Mönchhof ansässigen Firma Zoth. Der 73-jährige Prokurist und lobt im gleichen Atemzug die Stadt, die sich um die Unternehmen kümmere.

Wolfgang Schrimpf, Mitinhaber des Dekorationsgeschäftes „De Lade“, berichtet ebenfalls von gut gehenden Geschäften. Der 68-Jährige kritisiert jedoch die Parkplatzsituation im alten Ortskern. „Es gibt zu wenig Parkplätze“, betont er.

Der Laden läuft

Ingo Haller eröffnete vor zwei Jahren seinen Edeka-Markt und findet, „alles was in Raunheim läuft“ gut. Egal, ob dies das Kerweteam sei oder der Unternehmerabend, mit dem Synergieeffekte erzielt werden könnten. Er befände sich in einer guten Situation, der Laden laufe, sagt der 47-Jährige. Mögliche Verbesserungen arbeite die Stadt ab, die Anbindung der Flörsheimer Straße an die Bundesstraße 43 (Anschluss West) nimmt er positiv auf.

Steinmetz Ralf Müller-Triffterer erklärt, er habe sogar neue Mitarbeiter einstellen müssen. Das positive Bild begründet der 57-Jährige mit der Struktur der Stadt, der positiven Stimmung und dem Wirken des Bürgermeisters. Die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt seien riesig. Er wisse nicht, was es zu verbessern gebe.

 

Quelle : http://www.ruesselsheimer-echo.de/


Raunheim

03.11.2016

 

Geschäftsleute bilden sich weiter

 

Beim Treffen der Unternehmer im Bürgersaal zeigte Stefan Spies, was alles in Kommunikation und Marketing möglich ist. Foto: Michael Kapp

Von Michael Kapp

UNTERNEHMERABEND Stadt lädt zu Multimedia-Präsentation / Kommunikation der Zukunft wird diskutiert

RAUNHEIM – Die Zukunft von Unternehmenskommunikation und Marketing stand beim zweiten Unternehmensabend, zu dem die Stadtverwaltung für Dienstag in den Bürgersaal eingeladen hatte, im Mittelpunkt. Die städtische Wirtschaftsförderung hatte dazu als „Keynote-Speaker“ (Eingangsreferenten) den in Raunheim beheimateten Geschäftsführer von „The Marketing Company“ (TMC), Stefan Spies, eingeladen, der in einer sehr kurzweiligen Präsentation zeigte, wie in den genannten Bereichen zukunftsfähige Konzepte und Technologien zum Einatz gelangen können. Spies erklärte unter anderem, was sich hinter Bezeichnungen wie Dronevertising, Storytelling, Augmented Reality und Smart POS verbirgt. Bürgermeister Thomas Jühe wurde zu Beginn der von rund 80 Personen besuchten Veranstaltung per Videokonferenz zugeschaltet.

Mehr als 80 Besucher folgen der Einladung
Im Anschluss an die Chinareise, wo er mit seinen Amtskollegen Patrick Burghardt (Rüsselsheim) und Manfred Ockel (Kelsterbach) Kontakte für den Standort („Drei gewinnt!“) Kontakte knüpfte, weilt er zu einem Besuch im japanischen Hakusan, mit dessen Stadtteil Shiramine eine Freundschaft gepflegt wird. Zu diesem Zeitpunkt mitten in der japanischen Nacht hatte sich der Bürgermeister einen Wecker stellen müssen, um für die Schalte rechtzeitig auf den Beinen zu sein. Jühe versprach den Gewerbetreibenden und Firmenchefs, einige mit 100 und mehr Mitarbeitern, bei seiner Rückkehr „einiges im Reisegepäck zu haben, das Raunheim sehr, sehr guttun“ werde.

Bei den Gästen im Saal, so stellte im Verlauf des Abends Stefan Spies fest, handelte es sich zu rund 50 Prozent um Vertreter in der Stadt ansässiger Firmen. Der TMC-Geschäftsführer hatte sich für die zu dieser Erkenntnis führende Recherche ein Abstimmungstool im Internet zunutze gemacht, das von den Teilnehmern im Saal mit dem Handy angesteuert werden konnte. Die übrigen Gäste waren von außerhalb dazugestoßen.

Idee für den Unternehmerabend, der zum zweiten Mal veranstaltet wurde, ist es, den Austausch zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung zu fördern. Der Vortrag sollte Anstoß für die anschließenden zwanglosen Gespräche bei Häppchen und Getränken geben. Im Anschluss durften die Teilnehmer einige der vorgestellten Technologien ausprobieren. Unter anderem lud die ebenfalls in Raunheim ansässige Eventdienstleisterfirma Gahrens und Battermann dazu ein, die faszinierenden Möglichkeiten der Virtual Reality kennenzulernen.

Die Veranstaltung wurde außerdem dazu genutzt, den vom Raunheimer Ishan Güler ins Leben gerufenen hessischen Unternehmerbund vorzustellen. Wie Güler erklärte, sei der Bund ins Leben gerufen worden, um klein- und mittelständische Unternehmen miteinander zu vernetzen.

Quelle: Main Spitze Rhein Main Presse


 

Quelle: Rüdiger Koslowski, Rüsselsheimer Echo.

Rüsselsheimer Echo vom Dienstag den 26.januar 2016

Main-Spitze vom montag, den 25.01.2016

Main-Spitze vom Samstag, den 02 Januar 2016

Main-Spitze vom Samstag, den 02 Januar 2016